Der aus Burkina Faso stammende Bancé  ist derzeitig einer der erfolgreichsten
Torjäger der Bundesliga. Mit zwei Treffern  in drei Spielen überzeugt er die Fans.
Es sieht ganz so aus, als könnte Aristide Bancé an seine hervorragende Leistung der letzten Saison anknüpfen. Mit vierzehn Toren in 32 Spielen war er maßgeblich am Aufstieg des FSV Mainz 05 in die erste Bundesliga beteiligt. Der 25-jährige Stürmer hat vor seinem Wechsel nach Mainz 2008 vier Jahre lang in der belgischen Liga für Antwerpen und Lokeren gespielt. Das dritte Spiel der aktuellen Saison gegen den FC Bayern wird ihm wohl als eines der wichtigsten Spiele seines Lebens in Erinnerung bleiben. Dank seines Treffers zum 2:0 konnte der Verein den Rekordmeister aus München letztlich 2:1 besiegen. Auch in der WM- Qualifikation läuft es bestens für ihn. In drei Qualifikationsspielen schoss er zwei Tore, unter anderem auch gegen seine eigentliche Heimat, die Elfenbeinküste.
Nachdem er im Juli dieses Jahres an Malaria erkrankte, bangten die Mainzer um den Einsatz des burkinischen Spielers. Nach kurzem Krankenhausaufenthalt konnte den Vereinsbossen jedoch Entwarnung seitens der Ärzte gegeben werden.
Bancé hat eine beeindruckende persönliche Geschichte in seinem Leben durchlebt. Eigentlich in Abidjan, Elfenbeinküste, geboren und aufgewachsen, wechselte er im Alter von 18 Jahren in die burkinische Hauptstadt Ouagadougou um für den Hauptstadtclub FC Santos zu spielen. Bei Ausbruch des Bürgerkrieges in seiner Heimat Elfenbeinküste spielte Bancé bereits in Burkina Faso. Ihm und seiner Familie wurde bewusst, dass eine Rückkehr für lange Zeit unmöglich sein würde. Aristide Bancé entschied sich daher die Staatsbürgerschaft von Burkina Faso an zu nehmen.
Derzeitig macht Bancé in der Boulevardpresse Schlagzeilen. Gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung. Die Tatvorwürfe hat er bereits eingestanden. Die Chancen stehen aber gut für ihn, dass sich gegen eine finanzielle Zahlung das Verfahren einstellen lässt. Somit kann er auch weiterhin für den FSV auflaufen.





