Peniel Mlapa, geboren am 20.Februar 1991, ist nicht nur ein richtiges Fußballtalent, sondern auch Hoffnung und ein Produkt seiner Mannschaft. Der 1.93 m große Deutsche begann seine Karriere beim FC Unterföhring, bevor er mit 8 Jahren, also 1999, zum TSV 1860 München wechselte. Er hat mit den Löwen alle Phasen seiner professionellen Entwicklung durchlaufen.

Dank seines Talents, seines Könnens und seiner Disziplin ist Peniel nicht nur einer der besten Spieler unter 19 Jahren, sondern auch ein viel versprechendes Talent für die Zukunft.

Am 12. September 2008, mit 17 Jahren, spielte er sein Debüt in einer U-23 - Gruppe zwischen TSV1860 und FC Heidenheim für die Nationalliga Süd. Am 17. Mai 2009 durfte er seine professionelle Karriere unter dem Trainer Ewald Lienen starten: er wurde im Spiel zwischen TSV 1860 und Alemania Aachen, Zweite Bundesliga, eingewechselt. Sein zweiter Auftritt hat ihn bei dem Spiel gegen den FC Nürnberg weiter in die richtige Richtung getrieben. Am 02. Juni 2009 wurde Peniel für die erste Mannschaft seines Vereins engagiert.

Peniels Statistik spricht eindeutig für ihn: Er kam zu zehn Einsätzen und erzielte zehn Tore, ohne eine einzige Rote Karte zu bekommen (damit zählt er zur Kategorie „bester Torjäger“). Übrigens hat sich der junge Deutsch-Togoer nach seiner Nominierung in der A- Jugendgruppe so in der Presse ausgedrückt: „Herr Lienen hat mir gesagt, dass ich an der Vorbereitung der Profis teilnehmen soll“. Damit ist für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen.

Obwohl das Talent des Jugendlichen bereits seinen Trainer Ewald Lienen überzeugt hat, versuchte der Coach zuerst seinen zukünftigen Schützling besser kennen zu lernen. „Wir sollten uns besser kennen lernen, damit wir zusammen etwas anfangen können. Er hat viel Potential, eine starke Ausstrahlung während den Spielen und verfügt auch über eine sehr gute Technik“.

African Challenge: Herr Mlapa, wie fühlen Sie sich nach Ihrer Nomination für das erste Training von Herr Lienen?

Peniel Mlapa: Sehr gut, danke. Ich denke, dass alle jungen Fußballer, die eine solche Situation erleben, sich genauso glücklich fühlen würden. Ich würde mich aber noch besser fühlen, wenn ich anfange, die Hoffnungen meines Trainers, meiner Fans und meines Teams zu erfüllen, ganz zu schweigen von den Hoffnungen meiner Familie.

AC: Wie werden Sie mit dieser neuen Situation umgehen, wenn es um die Erwartungen ihres Trainers und ihres Teams geht?

PM: Mein Credo lautet: Es ist wichtig,  dass man mit den Füßen auf dem Boden bleibt. Ich will mir auf meine Leistung nicht irgendwas einbilden und meinen Kopf verlieren. Ich glaube, man muss einfach weiterarbeiten, versuchen seine Disziplin zu entwickeln und das andere findet sich von selbst. Für mich ist es essenziell, das Gleichgewicht zwischen dem Erfolg und der Disziplin aufrechtzuerhalten.

AC: Herr Mlapa, laut Ihrem Trainer verfügen Sie über eine einzigartige Technik und eine starke Ausstrahlung auf dem Feld. Wie gefällt es Ihnen, wenn ein junger Spieler, diese Bemerkung von einem Trainer hört, der den Rang von Ewald Lienen hat?

PM: Ich schätze die Arbeit der Trainers sehr und seine Bemerkungen und Bemühungen. Ich freue mich immens über dieses Kompliment von Seiten meines Trainers. Meinem ersten Klub und auch TSV1860 verdanke ich viel. Ich muss an dieser Stelle auch die Möglichkeit ergreifen, mich bei meiner Familie zu bedanken, für jede Unterstützung, die ich von ihnen erhalten habe. Besonders muss ich meinen Papa erwähnen, der mir mit seiner Weisheit, Ausgeglichenheit und Freundschaft sehr geholfen hat.

AC: Haben Sie Pläne für die Zukunft?

PM: Mein Traum ist es, professionell zu spielen. Ich will auch meine professionelle Karriere mit TSV1860 weiter führen. Ich möchte das Ziel meines Klubs, in der Ersten Bundesliga zu spielen, verwirklicht sehen. Den Rest soll die Zeit entscheiden.

AC: Vielen Dank für das Interview, Herr Mlapa.

PM: Ich bedanke mich herzlich, bis zum nächsten Mal!.

Interview: Leo Battah.

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