Das A-Nationalteam des westafrikanischen Staates ist auf dem Weg zum Afrika-Cup angegriffen worden. Wie bekannt wurde, ereignete sich der Vorfall an der Grenze zwischen der krisengeplagten Demokratischen Republik Kongo und dem Gastgeberland Angola.
Friedlich sollte der Afrika-Cup am 10. Januar starten, mit Zwischenfällen hatte eigentlich niemand gerechnet und schon gar nicht im Vorfeld des Turniers. Die Mannschaft Togos befand sich bei der Grenzkontrolle, als auf den Bus mit Spielern und Funktionären geschossen wurde. Dabei soll der angolanische Fahrer des Busses getötet worden sein. Einige Spieler seien wohl schwer verletzt. Wie es dem Bundesligaspieler Assimiou Toure (Bayer Leverkusen) geht, ist momentan nicht bekannt. Laut Bayers Pressesprecher konnte kein Kontakt zu ihm hergestellt werden.
Zu den verletzten Spielern gehören wohl Torhüter Kodjovi Obidale vom französischen Amateurclub GSI Pontivy und Verteidiger Serge Akakpo vom rumänischen Team Vaslui. Ebenfalls verletzt wurden zwei Mannschaftsärzte, die mit im Bus reisten. Das togolesische Sportministerium berichtete unterdessen sogar von insgesamt sechs Verletzten. Ob das togolesische Auftaktspiel am Montag gegen Ghana stattfinden kann, ist zu diesem Zeitpunkt noch ungewiss.





