Der diesjährige Afrika-Cup steht unter keinen guten Zeichen. Das Jahr des Fußballs auf dem afrikanischen Kontinent hat einen traurigen Start erwischt.

Wie bereits berichtet, ist der togolesische Mannschaftsbus in ein Feuergefecht geraten. Nun zieht der togolesische Verband die Konsequenzen und sagt die Teilnahme für das Großturnier in Angola ab. Die Meldungen wonach ein Busfahrer bei dem Beschuss ums Leben kam, erwiesen sich als richtig. Immer mehr weiter furchtbare Details kommen jedoch an das Tageslicht. Wie die afrikanische Konföderation CAF mitteilte, gibt es zwei weitere Tote aus dem nahen Umfeld der Mannschaft. Es handelt sich hierbei um den Assistenztrainer Abolo Amelete und den Pressesprecher der togolesischen Mannschaft Stanislas Ocloo. Weiterhin schwer verletzt ist Spieler Kodjovi Obidale, der von einer Kugel im Rücken getroffen wurde.

Mannschaftkapitän Emmanuel Adebayor hat Angola zudem bereits verlassen und befindet sich auf der Rückreise zu seinem englischen Arbeitgeber Manchester City. Der Rest der Mannschaft wird laut seinen Aussagen folgen und nicht am Afrika-Cup teilnehmen. Bayers Assimiou Touré ist bei dem Vorfall unverletzt geblieben und wird Bayer wohl damit für die Rückrunde der Bundesliga unversehrt zur Verfügung stehen.

Togos französischer Trainer Hubert Velud (50), der selbst von einer Kugel am Arm getroffen wurde, erhebt zudem schwere Vorwürfe gegen die Organisatoren des Cups: „Die angolanischen Organisatoren sollten sich überlegen, den Wettbewerb abzusagen. Es ist ein Akt der Barbarei, während wir hier eigentlich den afrikanischen Fußball feiern wollten.”

Steffi Schams

1 Kommentar

  1. mister
    Es ist wirklich schade was dort passiert. vor allem diese Drama schadet das Image eines ganzen Kontinent und wirft sogar einen Schatte über die WM 2010 in Südafrika.

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