Der Fußball-Verband Benins entlässt seine 23 Nationalspieler und wirft das Trainerteam gleich hinterher.
Es ist unglaublich, für europäische Nationalteams unvorstellbar. Da flattert soeben die Nachricht durch die Sportwelt, dass alle „Ecureuils“ (Eichhörnchen) Benins entlassen wurden. Dabei hatte sich das Team beim African Cup of Nations tapfer geschlagen. Nachdem sich in den ersten Jahren der Verbandsgeschichte keine Elf für ein großes Turnier qualifizieren konnte, sah es doch seit einigen Jahren so gut aus. Große Stars, wie Stéphane Sessègnon und Mickaël Poté haben es bis nach Frankreich in die Erste Liga geschafft. Doch scheinbar stand bei der Entlassung nicht das Sportliche im Vordergrund. Das Exekutivkomitee des Verbandes verkündete am 3. Februar seine Entscheidung. Die Begründung ist auf der Verbandshomepage nachzulesen, darin heißt es unter anderem, dass es den Spielern an Patriotismus mangelte. Von der spielerischen Seite dürfte es demnach keine Einwände gegeben haben. Zwar war bereits in der Vorrunde beim Cup Endstation, immerhin scheiterte man aber am späteren Sieger Ägypten und dem Drittplatzierten Nigeria.





