Domainendung .africa geht ans Netz

Domainendung .africa geht ans Netz

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Nach ersten Bemühungen im Jahr 2012 ist das Domain-Projekt "DotAfrica" der Afrikanischen Union abgeschlossen: Nach Europa und Asien bekommt Afrika nun auch seine eigene regionale Domain-Endung.

Top Level Domains wie .de und .com gibt es seit dem Start des Internets in den 1980er Jahren. Mit .africa zieht der Kontinent jetzt nach. Auf Initiative der Afrikanischen Union realisierte das Projekt DotAfrica die Registrierung der regionalen Endung. „DotAfrica“ schafft Identität und bietet einen Treibstoff um soziokulturelle Aktivitäten Afrikas im digitalen Zeitalter voranzubringen und damit gleichzeitig zur wachsenden globalen digitalen Wirtschaft beizutragen“, kommentierte die ehemalige AU-Kommissionschefin Nkosazana Dlamini-Zuma den Launch.

Etwa 50 Euro im Jahr wird für die Registrierung einer .africa-Website fällig. Damit senkt DotAfrica die Preise für Domains. Webseiten mit regionalen Domains kosten sonst oft bis zu 200 Euro jährlich. Die ersten Bemühungen .africa einzuführen, hatte es bereits im Jahr 2012 gegeben, doch große länderübergreifende Domains sind bisher selten und müssen langwierig verhandelt werden. Es gibt zwar bereits große Domains wie .asia und .eu, diese decken aber jeweils nicht den gesamten Kontinent, sondern wie beim Beispiel .eu nur die Länder der Europäischen Union ab. „DotAfrica“ trägt dazu bei Afrika eine digitale Identität zu verleihen. Zudem bietet die Domain-Endung jenen ein Sprachrohr, die Menschen kontinentweit erreichen wollen.

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