Sahel: 500 Menschen befreit

Sahel: 500 Menschen befreit

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Internationale Interpol-Operation nimmt mutmaßliche Menschenhändler_innen fest und befreit 500 Menschen.

Foto: La police senegalaise attaque l'universite cheikh diop de dakar, senegal by Serigne diagne, flickr. CC BY-SA 2.0

Die international organisierte Kriminalpolizei Interpol hat in verschiedenen Ländern Westafrikas rund 500 Opfer von Menschenhandel aus den Händen ihrer Schlepper befreit. Die Operation Epervier, die zeigleich in Mali, Mauretanien, Niger, Senegal und im Tschad durchgeführt wurde, untersteht einem konkreten Interpol-Projekt, das sich gegen Menschenhandel in der Sahel-Region richtet. Dieses wird auch vom deutschen Auswärtigen Amt unterstützt. Unter den befreiten Menschen waren 236 Minderjährige, denen Jobs in den Nachbarländern versprochen worden. Stattdessen sind die Frauen zur Prostition gezwungen worden. Die Ermittler_innen nahmen 40 mutmaßliche Schlepper fest. Ihnen droht die Anklage Menschenhandel, Zwangsarbeit und Kindesausbeutung.

Internationale Organisationen beteiligten sich an der Versorgung der Befreiten nach der Rettung.

Foto: La police senegalaise attaque l’universite cheikh diop de dakar, senegal by Serigne diagne, flickr. CC BY-SA 2.0