AFRIKAMERA 2023 | Programm & Verlosung

AFRIKAMERA 2023 | Programm & Verlosung

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Der Film BANEL & ADAMA feierte in Cannes sein Debüt und wird nun auf der AFRIKAMERA in Berlin gezeigt. @ AFRIKAMERA 2023
Der Film BANEL & ADAMA feierte in Cannes sein Debüt und wird nun auf der AFRIKAMERA in Berlin gezeigt. @ AFRIKAMERA 2023

Vom 14. bis 19. November zeigt die AFRIKAMERA wieder zahlreiche Filmprojekte zu dem Themenschwerpunkt URBAN AFRICA, URBAN MOVIES. Als Medienpartner verlosen wir nicht nur 1 x 2 Karten, sondern präsentieren Euch die Highlights des Programms.

„Afrikamera 2023: Urban Africa – Urban Movies: Future & Utopias“ präsentiert eine Auswahl cineastischer (Zukunfts-)visionen aus den Metropolen des afrikanischen Kontinents, die eine Zukunft jenseits westlicher Vorstellungsmuster imaginieren. Darüber hinaus werden aktuelle Filmhighlights zu sehen sein, die auf großen internationalen Festivals wie Cannes und Sundance Premiere feierten und ausgezeichnet wurden, darunter die nigerianische Produktion MAMI WATA (Nigeria, Frankreich 2023) von C. J. ‚Fiery‘ Obasi sowie BANEL & ADAMA (Senegal 2023) von Ramata-Toulaye Sy.

Das ganze Programm findet Ihr ansonsten unter https://www.afrikamera.de/


MAMI WATA – von C.J. „FIERY“ OBASI (Nigeria, Frankreich 2023)

In Iyi, einem kleinen Dorf am Golf von Guinea, leben die Menschen, abgeschnitten von der Außenwelt, tief verwurzelt in ihr eigenen Kultur und suchen Rat bei Mama Efe, ihrer Vermittlerin auf Erden. Als nach einer Reihe mysteriöser Vorfälle Zweifel an Mama Efes Kräften auftauchen, kämpfen ihre Töchter Prisca und Zinwe für den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Die in schwarz-weiß gedrehte, visuell mitreißende futuristische Allegorie des nigerianischen Regisseurs C.J. ‚Fiery‘ Obasi feierte seine Premiere beim diesjährigen Sundance Festival. Lílis Soares wurde für ihre Kameraarbeit mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet.
MAMI WATA ist die erzählerische Neuinterpretation einer geisterhaften Wassergottheit aus der afrikanischen Mythologie: Mami Wata Orisha – der Name des Wassergeists stammt aus dem Pidgin-Englisch – steht für „Mutter des Wassers“ und hat sich sogar in der Karibik auf der anderen Seite des Atlantiks erhalten.

Wann: Di. 14.11. um 19:30 Uhr (Arsenal) | Mi. 15.11. um 20:30 Uhr (FSK)

MAMI WATA ist der diesjährige Eröffnungsfilm des Filmfestivals. © AFRIKAMERA 2023

BANEL & ADAMA – von Ramata-Toulaye Sy (Senegal 2023)

Banel und Adama lieben sich schon seit ihren Jugendjahren. Mittlerweile offiziell verheiratet, sehnen sie sich nach einem eigenen Zuhause, weg von Familie und sozialen Verpflichtungen. Doch die Gemeinschaft in dem abgelegenen Dorf im Norden Senegals hat andere Pläne mit den beiden. Wird es Banel und Adama gelingen, sich aus den gesellschaftlichen Fesseln zu befreien?

Gedreht mit Laiendarsteller*innen aus der Region, wurde das Erstlingswerk der franko-senegalesischen Regisseurin Ramata-Toulaye Sy als einziges Debüt im diesjährigen Wettbewerb von Cannes uraufgeführt.

Wann: Sa. 18.11. um 21:30 Uhr (Arsenal) | So. 19.11. um 18:00 Uhr (Brotfabrik)


AFRIKAMERA SHORTS – RE:IMAGINE AFRICA

Wann: Mi. 15.11. um 19:00 Uhr (Arsenal)

KELASI – von FRANSIX TENDA LOMBA

Der mit verschiedenen Animations- und Collagetechniken realisierte Kurzfilm KELASI ist ein historischer Streifzug durch das Bildungssystem des Kongo und dessen ideologischer Instrumentalisierung durch die Politik bis heute.

In seiner animierten Dokumentation ANGLE MORT erzählt der tunesische Filmemacher Lotfi Achour aus der Ich-Perspektive die Geschichte eines Mannes, der 1991 unter der Herrschaft des tunesischen Diktators Ben Ali entführt, gefoltert und getötet wird. Dreißig Jahre später fragt seine Mutter nach dem Verbleib seiner Leiche.

ANGLE MORT – von LOTFI ACHOUR

A LA RECHERCHE D’ALINE –  von ROKHAYA MARIEME BALDE

Um einen Film über die senegalesische Widerstandsheldin Aline Sitoé Diatta zu machen, kehrt Balde nach Dakar zurück. Dabei stellt sich die Suche nach der „wahren Aline“ als genauso wichtig heraus wie das geplante Reenactment ihrer Geschichte. In Anwesenheit der Regisseurin.

Die experimentelle Kurzdokumentation spürt mit einer Reihe rekonstruierter Szenen der Ästhetik und Dynamik des Transitraums Ceuta nach, einer im Norden Afrikas an der Straße von Gibraltar gelegen spanischen Enklave, in der Maroufis Vater als Zollbeamter gearbeitet hatte.

BAB SEBTA – von RANDA MAROUFI

MIRROR MIRROR – von SANDULELA ASANDA

Die komödiantische Coming-of-Age Geschichte der südafrikanischen Regisseurin Sandulela Asanda zeigt einen Videoanruf zwischen der 17-jährigen Luthando und ihrer besten Freundin Jodie. Gemeinsam versuchen sie, ihre Sexualität zu erforschen und herauszufinden, was es bedeutet, eine Frau zu sein. Der gleichermaßen unterhaltsame wie empowernde Kurzspielfilm feierte seine Weltpremiere in Shortcuts beim Toronto International Filmfestival 2022.


Außerdem möchten wir auf eine Podiumsdiskussion aufmerksam machen, die versucht das Verständnis von Afrofuturismus und Visionen vom afrikanischen Kontinent und seiner Diaspora zu vertiefen. Der Eintritt dazu ist frei.

PANEL: ANCIENT VISIONS OF THE FUTURE

Die Podiumsdiskussion ANCIENT VISIONS OF THE FUTURE versucht das Verständnis von Afrofuturismus und Visionen vom afrikanischen Kontinent und seiner Diaspora und der Kraft, die darin liegt, zu vertiefen. Darüber hinaus wird mit den Kurator*innen des Programms und anderen Filmschaffenden über mehrdimensionale Perspektiven diskutiert. Zu Gast sind:

KANTARAMA GAHIGIRI ist eine Künstlerin und Filmemacherin aus Ruanda. Alumna der Realness Residency, La Fabrique und Q21 in Wien, erforscht sie Identität, Souveränität und Repräsentation auf der Leinwand.

MAISHA MAENE ist ein kongolesischer Drehbuchautor und Regisseur mit Sitz in Goma, DR Kongo. Als Künstler beschäftigt er sich mit Fragen der Menschenrechte und der Umwelt. Neben verschiedenen kollaborativen Projekten hat Maisha fünf Kurzfilme realisiert – seine aktuelle Produktion MULIKA wird am 17.11. im Rahmen des Programms „AFRIKAMERA SHORTS: UTOPIAS / DYSTOPIAS“ präsentiert.

FRADIQUE ist ein angolanischer Filmemacher, bekannt für „Air Conditioner“ (2020). Er ist Mitglied von Science New Wave und Film Independent, kuratiert das Afrika Film Festival Cologne und ist seit kurzem Mitglied des Berlinale Panorama Advisory Committee.

ADYAM TESFAMARIAM ist DJ, Trainerin für Empowerment & Diversität und Expertin für Afrofuturismus. Seit 2018 recherchiert und moderiert sie Workshops und Vorträge zum Thema Afrofuturismus. Dabei verbindet sie ihre Leidenschaft für das Schreiben und die Verflechtung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft schwarzer/afrikanischer Identitäten.

Wann: So. 19.11. um 16:00 Uhr (Sinema Transtopia)


VERLOSUNG

Als Medienpartner der AFRIKAMERA verlosen wir für die AFRIKAMERA SHORTS 1 x 2 Tickets. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 15. November ab 19:00 Uhr im Arsenal statt. Wer teilnehmen möchte, schreibt einfach eine Mail mit dem Betreff AFRIKAMERA SHORTS und seinem*ihrem Namen an info@lonam.de. Teilnahme bis spätestens Mo. 13.11 um 12:00 Uhr!