Artivismus Made in Africa

Artivismus Made in Africa

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Event: Kunst als politische Ausdrucksform - Künstlergespräch im Rautenstrauch-Joest-Museum Köln

Foto: Wura-Natasha Ogunji - Will I still carry water when I am a dead woman? 2013, © Ema Edosio

Kunst als politische Aktion ist auch in den Ländern Afrikas schon weit verbreitet. Artivismus – dieser Begriff bezeichnet die Verbindung von Kunst („art“) und Aktivismus in Form von sozio-politischen Aktionen im öffentlichen Raum. Vier Künstler_innen unterschiedlicher Kunstsparten aus verschiedenen Ländern Afrikas diskutieren am 10. April ab 13 Uhr im Rautenstrauch-Joest-Museum über ihre politische Kunst und stellen diese in Köln vor.

Eine von ihnen ist Wura-Natasha Ogunji. Sie arbeitet als feministische Performancekünstlerin in den Straßen von Lagos in Nigeria. Sam Hopkins beschäftigt sich dagegen mit den Biker-Communities in der kenianischen Hauptstadt Nairobi und in Köln – und damit mit Subkulturen, in denen nationale Identitäten mehr und mehr an Bedeutung verlieren. Hellen Njeri Mwangi fordert mit der Artivismus-Gruppe Pawa254 in künstlerischen Demonstrationen die Regierung von Kenia heraus. Der Musiker Smockey (Le Balai Citoyen) ist mit seinem Sound zu einer der führenden Personen bei der Revolution in Burkina Faso avanciert. Die Moderation übernimmt Dr. Achim Schmitz-Forte.

Neben dem Talk im Museum präsentieren die Künstlerinnen und Künstler ihre Aktionsformen auch bei zusätzlichen Veranstaltungen in den Räumen von CAT Cologne und in den Ebertplatzpassagen.