Fotograf Akinbode Akinbiyi auf dem Ray Festival in Frankfurt

Fotograf Akinbode Akinbiyi auf dem Ray Festival in Frankfurt

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Berlin Wedding. Aus der Serie African Quarter, 2005 © Akinbode Akinbiyi,
Berlin Wedding. Aus der Serie African Quarter, 2005 © Akinbode Akinbiyi, "Ideologien" auf der Internationalen Fotografietriennale RAY 2021

Das Fotografie Forum Frankfurt stellt beim diesjährigen Ray Festival die Fotografien von Akinbode Akinbiyi aus. Zusammen mit Arbeiten von Johanna Diehl und Qiana Mestrich entfaltet sich die Ausstellung zu dem Motto „After DIEOLOGIES“ oder „DIEOLOGIEN, deshalb“.

Der britisch-nigerianischer Fotograf Akinbiyi lebt mittlerweile seit 30 Jahren in Berlin und fängt besondere Momente des alltäglichen Lebens in Megastädten ein. Neben Berlin, Frankfurt und München fotografierte er u.a. sehr viel in Lagos, Kairo oder Kinshasa. Dabei beobachtet er Zeichen und Szenen von sich stets wandelnden urbanen Räumen und konzentriert sich auf ehemalige und gegenwärtige Ideologien aus Religion, Politik oder Wirtschaft. Für die RAY 2021 erarbeitete Akinbiyi ein neues fotografisches Projekt, welches jetzt erstmals im FFF zu sehen ist. Die Ausstellung läuft noch bis zum 12. September 2021.

Akinbode Akinbiyi war zuvor bereits auf der Documenta14 und letztes Jahr im Gropius Bau Berlin zu sehen. Dort präsentierte er seine Schwarzweißfotografien unter dem Thema: „Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air“. Unteranderem wurden Fotografien von seinem Projekt ausgestellt, in dem er den Wandel des sogenannten afrikanischen Viertels in Berlin dokumentierte. Er wirft Fragen auf und macht auf die Wut und Ungeduld einiger Aktivist*innen aufmerksam. Seine Momentaufnahmen lassen den Betrachtenden Raum zur Interpretation und der kritischen Hinterfragung langanhaltender Stereotype.

Weitere Informationen und Impressionen der derzeitigen Ausstellung in Frankfurt findet ihr hier.

Text: Julia Carius

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