Literatur: Paris, Gastgeberin der 1. Ausgabe der Autorenkonferenz „La Conférence des Auteurs“

Literatur: Paris, Gastgeberin der 1. Ausgabe der Autorenkonferenz „La Conférence des Auteurs“

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Marcelle Nguema hat zusammen mit Michaelle Kameny eine Konferenz für afrikanische Autor*innen gegründet. © privat
Marcelle Nguema hat zusammen mit Michaelle Kameny eine Konferenz für afrikanische Autor*innen gegründet. © privat

Am Samstag, den 27. April, findet in Paris, Frankreich, die erste Ausgabe der Autorenkonferenz statt. Eine Veranstaltung, die Schriftsteller aus Subsahara-Afrika fördern und aufwerten wird, indem sie alle afrikanischen Autoren, die in den vier Ecken der Welt leben, ins Rampenlicht rückt.

Diese erste Konferenz unabhängiger Autor*innen aus Subsahara-Afrika, die auf Initiative von Marcelle Nguema und Michaelle Kameny organisiert wurde, ist ein wahrer Glücksfall für afrikanische Autor*innen, die ihre Kunst fördern können.

So wird diese Konferenz eine Gelegenheit sein, angehende Schriftsteller*innen zwischen 10 und 18 Jahren mit dem „ELAM“-Schreibpreis zu teilen und zu begleiten. Dieser von Marcelle Nguema ins Leben gerufene Preis hat das Ziel, die Talente von morgen zu rekrutieren. „Eine Betreuung für den Gewinner des ELAM-Schreibwettbewerbs wird eingerichtet, um ihn bei der Erstellung seines ersten Buches zu begleiten und gleichzeitig die afrikanische Kultur aufzuwerten“, heißt es in der Mitteilung der Organisatorinnen.

Michaelle Kameny ist die zweite Initiatorin der Autorenkonferenz. © privat

Die Autorenkonferenz zur Förderung afrikanischer Talente

Die erste Ausgabe der Autorenkonferenz umfasst Treffen, Signierstunden und Workshops sowie Ausstellungen der Werke der Autoren. Dies ist eine Gelegenheit für afrikanische Autor*innen, ihre Leser*innen zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen, um sie zu motivieren, als Schriftsteller*innen tätig zu werden.  Eine der Initiatorinnen erläuterte übrigens die Beweggründe für die Organisation dieser Veranstaltung in Frankreich.

Im weiteren Verlauf ihrer Ausführungen erinnerte sie daran, dass das Lesen noch nicht vollständig in den afrikanischen Gewohnheiten verankert ist. Sie wischte den „hohen Preis der Werke“, der oft als Grund dafür genannt wird, beiseite und räumte ein, dass es nicht ungewöhnlich sei, dass Hunderte von Bibliotheken auf dem ganzen Kontinent entstehen würden.

Diese Autorenkonferenz wird das Mittel sein, um afrikanische Autor*innen zu begleiten, damit die zukünftigen Schriftsteller*innen des Kontinents in den kommenden Jahren ihren Platz auf der Ebene der nationalen Bildung einnehmen können.

Michaelle Kameny

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