Merkel: Wirtschaftliche Perspektiven eröffnen

Merkel: Wirtschaftliche Perspektiven eröffnen

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Vor ihrer Westafrikareise äußert sich die deutsche Bundeskanzlerin in ihrem Podcast.

Im Januar 2015 besuchte zuletzt ein Staatschef aus Ghana Deutschland. Präsident a.D. Mahama und die Bundeskanzlerin (c) Afrika Medien Zentrum

Afrika und Europa wachsen durch die Globalisierung und die Digitalisierung immer enger zusammen, sagt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem aktuellen Podcast. Ab dem 29. August 2018 reist sie in den Senegal, nach Ghana und Nigeria, „um dort nicht nur über die klassische Entwicklungszusammenarbeit zu sprechen, sondern vor allen Dingen auch über die Möglichkeiten, eine wirtschaftliche Perspektive zu eröffnen.“ Diese Perspektive sei für die meisten Länder Afrikas entscheidend, „da es dort viele junge Menschen gibt, die Ausbildungs- und Arbeitsplätze brauchen“, sagt die Kanzlerin.

Senegal, Ghana und Nigeria sind demokratisch regiert. Sie stünden dennoch vor großen Herausforderungen, brächten sich aber sehr ein in die Lösungen regionaler Konflikte, sagt Merkel. Deshalb glaube sie, „dass wir hier ganz besonders unterstützen sollten, wenn es um wirtschaftliche Perspektiven geht“. Die Bundeskanzlerin wird auf der Reise von einer Wirtschaftsdelegation begleitet.

Die afrikanischen Länder könnten ein guter Zukunftsmarkt für die deutsche Wirtschaft sein, sagt Merkel. Wichtig sei, dass die Investitionsbedingungen möglichst verlässlich sind. Ebenso wichtig sei es, darauf zu achten, dass Wirtschaftsvertreter Deutschlands ihre Chancen auf dem afrikanischen Markt auch wahrnehmen.

Auch das Thema der illegalen Migration will die Kanzlerin besprechen. „Afrika hat viele Konflikte“, die Menschen flüchteten zum Teil unter sehr schwierigen Bedingungen.

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