Spendenaufruf des Young African Art Market (YAAM)

Spendenaufruf des Young African Art Market (YAAM)

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Am 13. März schloss der YAAM wie andere Berliner Clubs seine Tore. Das Team versucht, durch Online-Angebote und seinen Infopoint weiterhin für seine Leute da zu sein und Solidarität zu leben. Doch aufgrund zahlreicher Absagen von Auftritten ist der Young African Art Market nun selbst auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Auch Du kannst spenden!

Viel (Frei-)Raum bietet das YAAM für (inter-)kulturelles Erleben. Auch in der Corona-Zwangspause bleibt das YAAM aktiv - und braucht Eure Unterstützung! Bild: @ Thomas Angermann 2006 CC BY-SA 2.0

Das YAAM ist eine „Plattform für subkulturelle und multikulturelle Begegnung“. Sie verbindet Menschen, Initiativen und Künstler*innen verschiedener Herkunft und aus unterschiedlichen Musik-Genres. Bis vor Kurzem sorgten diese Künstler*innen am Ufer der Spree noch für ausgelassene Abende. Ebenso bietet die Plattform Freizeit- und Kulturangebote, um die soziale Integration von Menschen in einem demokratischen und toleranten Umfeld zu ermöglichen.

YAAM unterstützt weiterhin die Vermittlung an Integrationskurse und Rechtsberatungsstellen für Geflüchtete.
Doch auch diese Plattform musste zur Eindämmung der Corona-Pandemie alle Events bis zum 20. April absagen – nur einige konnten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Auf der Internetseite des YAAM werden allerdings Streams von Konzerten zur Verfügung gestellt.

Dennoch brechen dem Club gerade die Einnahmen weg: Bisher wirtschaftete er nach eigenen Angaben am Minimum, um seine Plattform für möglichst viele Künstler*innen und Teilnehmer*innen zugänglich zu machen. Diese Philosophie stellt den Club derzeit vor eine große Herausforderung; selbst die Liquiditätshilfen der Bundesregierung greifen für die YAAM-Plattform (noch) nicht.

Doch die Mitarbeiter*innen des YAAM selbst bleiben nicht tatenlos: Sie setzen auf Solidarität und schalteten einen Spendenaufruf auf Start Next, um eine Insolvenz zu verhindern. Auf diese Solidarität scheint in diesen Tagen Verlass zu sein, denn der Club erhielt bereits Spenden in Höhe von ca. 10.000€, ein Fünftel der notwendigen 50.000€. Mit diesem Geld sollen laufende Kosten gedeckt werden sowie Partner*innen bezahlt werden, die ebenfalls um ihre finanzielle Absicherung bangen. So könne der Standby-Betrieb weiterhin für drei Monate gehalten werden.

Der Finanzierungszeitraum läuft noch bis Ende April. Wer das YAAM unterstützen kann und möchte, findet den Spendenaufruf unter diesem Link: https://www.startnext.com/yaamrock/unterstuetzer#pnav

In Corona-Zeiten führt das YAAM außerdem ein eigenes solidarisches Projekt durch: Der Infopoint YAAM setzt sich für die Bekämpfung akuter Obdachlosigkeit ein, verteilt Lebensmittelspenden an Bedürftige und ermöglicht eine medizinische Notfallversorgung. Die Kampagne richtet sich vorrangig an Menschen, deren Existenzsicherung nicht durch das Sozialsystem abgedeckt wird. Für diese Aktion gibt es noch mal einen eigenen Spendentopf. Wenn Ihr Sie unterstützen wollt, folgt dem Link: https://www.startnext.com/infopoint-yaam

Wenn Ihr noch ein paar Gründe braucht, warum es wichtig ist, schaut Euch hier das Video des YAAM an!

 

 

Mareike Rohloff