UN verurteilt Putsch in Guinea-Bissau

UN verurteilt Putsch in Guinea-Bissau

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Weiterhin wurde gegen vier führende Generäle ein Reiseverbot ausgesprochen. Zudem wurden weitere Sanktionen, wie ein Waffenembargo und das Sperren ausländischer Konten angedroht.

Gleichzeitig kündigte der Verband westafrikanischer Staaten (ECOWAS) an, einen Verband von 600 Soldaten mit Beobachterstatus in das Land zu entsenden. Diese sollen die vorgesehene einjährige Übergangsphase, an deren Ende voraussichtlich freie Wahlen stattfinden sollen, überwachen.

Sie sollen zudem die Truppen ersetzen, welche Angola als Schutz vor dem möglichen Überspringen auf das Nachbarland umgehend nach Beginn des Putsches im Grenzland zwischen den beiden Staaten auf guinea-bissauischen Territorium aufgezogen hatte.

Der Putch, welcher am 12. April stattgefunden hatte, erfolgte unmittelbar vor dem zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen.


Eric Steinsberger

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