35. Black International Cinema

35. Black International Cinema

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Die Jubiläumsausgabe des Filmfestivals präsentiert sich unter Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission in diesem Jahr in anderer Form, nämlich via Fernsehen und Livestream.

Am 15. und 19. Oktober zeigt das Festival die Dokumentation "Sankara n'est pas mort" ("Sankara ist nicht tot"). Foto: © Black International Cinema Berlin
Nachdem die Organisator*innen des Black International Cinema von April bis August zunächst vergeblich auf darauf gehofft hatten, das Filmfestival trotz Corona wie gewohnt umsetzen zu können, eröffnete sich zuletzt eine ganz neue, unerwartete Möglichkeit:
ALEX – Offener Kanal Berlin nahm die Gelegenheit war und lud das 35. Black International Cinema Berlin 2020 ein, die Kunstwerke der internationalen und interkulturellen Filmemacher*innen vom 15. bis 19. Oktober in einem Abend- und Morgenprogramm via Fernsehen und Livestream zu präsentieren. Darüber hinaus produzieren die Macher*innen des Festivals am 17. Dezember 2020 in Zusammenarbeit mit ALEX – Offener Kanal Berlin live im Fernsehstudio eine Sonder-Festivalausgabe des interkulturellen Magazins THE COLLEGIUM – Forum & Television Program Berlin.
Die Jubiläumsausgabe des Filmfestivals findet unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission statt. Gezeigt werden Filme aus Afrika, der afrikanischen Diaspora und Beiträge mit interkultureller und internationaler Thematik. In diesem Jahr kommen die Filme aus Ghana, Kanada, Gambia, Deutschland, Togo, Frankreich, Italien, den USA, Portugal, Brasilien, den Niederlanden, Mosambik, Österreich, Äthiopien und Bulgarien.
Am 16. Oktober zeigt das Festival die mosambikisch-brasilianisch-portugiesische Ko-Produktion "Avó Dezanove e o segredo do soviético" (Oma Neunzehn und das Geheimnis des sowietischen Mannes". Foto: © Black International Cinema Berlin
Am 16. Oktober zeigt das Festival die mosambikisch-brasilianisch-portugiesische Ko-Produktion „Avó Dezanove e o segredo do soviético“ (Oma Neunzehn und das Geheimnis des sowietischen Mannes“. Foto: © Black International Cinema Berlin

Das Filmfestival begann als Resultat des ersten historischen Black Cultural Festival in Europa, das vom 3. bis 23. März 1986 von Fountainhead® Tanz Théâtre in Westberlin produziert und geleitet wurde.

Die Mitwirkenden waren hauptsächlich Schwarze Künstler*innen, Filmemacher*innen und Intellektuelle aus Afrika und der afrikanischen Diaspora, die ein Spektrum von Schwarzer Kunst, Schwarzem Kino, Schwarzem Denken und Leben präsentierten und in Seminaren über ihre verschiedenen politischen, sozialen und kulturellen Erfahrungen diskutierten. Das Festival bot eine musikalische Hommage basierend auf der Lebenserfahrung eines der großen Steptänzer, Carnell Lyons.
 
Danach konnte mit der Unterstützung des Kinos Arsenal, Erika Gregor und anderen Personen ein Aspekt des Kulturfestivals fortgesetzt werden, der sich zum Black International Cinema Berlin entwickelte. Der Name wurde vom Wegbereiter angenommen, und so wurde das Black International Cinema Berlin, das in der 3. Woche des Black Cultural Festival präsentiert wurde, initiiert und bis heute, 2020, fortgesetzt.

Dabei sein bei der 35. Ausgabe des Festivals könnt Ihr bei
ALEX – Offener Kanal Berlin (www.alex-berlin.de/tv/livestream.html)
15.-18. Oktober, 21:00 – 01:00 Uhr
16.-19. Oktober, 10:00 – 14:00 Uhr

Sonder-Festivalausgabe
THE COLLEGIUM – Forum & Television Program Berlin
17. Dezember, 16:00 – 17:30 Uhr

Mehr TV- und Film-Tipps in unserer neuen Ausgabe der LoNam kommende Woche!

J.B.