re:publica-Konferenz expandiert nach Accra

re:publica-Konferenz expandiert nach Accra

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Im Dezember ist Europas größte Digitalkonferenz zu Gast in Accra. Bis zum 9. September 2018 können Beiträge eingereicht werden.

02.05.2018, Berlin: Talk: Perspectives from developing countries - It's the End of the work as we know it (and I feel fine)! Speaker: Andreas Gebhard, Mark Graham, Amel Saidane, Dorothy Gordon, Richard David Precht, Katharina Hochfeld. Die re:publica ist eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zu den Themen der digitalen Gesellschaft und findet in diesem Jahr vom 02. bis 04. Mai in der STATION-Berlin statt. Foto: Jan Michalko/re:publica

Zum ersten Mal in der über zehnjährigen Geschichte der re:publica findet das Digitalfestival in Kooperation mit dem deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vom 14. bis 15. Dezember 2018 in Accra statt. Gemeinsames Ziel ist es, den Dialog zu Digital-Themen zwischen Deutschland und Afrika zu stärken und die Schnittmengen von Digitalisierung und Entwicklungszusammenarbeit zu nutzen.

Afrika gilt als Kontinent der Chancen. Mit der am schnellsten wachsenden und jüngsten Bevölkerung weltweit wird deutlich: Die Zukunft ist nicht nur jung und wissbegierig, sondern auch digital. Es entstehen immer mehr Innovationszentren, von denen auch andere Länder profitieren können. Gerade im Tech-Sektor sind die Möglichkeiten und Chancen immens. Hier knüpfen die re:publica und das BMZ – mit der gemeinsamen Idee, dass digitale Technologien eine Rolle dabei spielen, wenn soziale und wirtschaftliche Herausforderungen global angegangen und innovative Lösungen gefunden werden müssen.

Bereits im Mai 2018 lieferte das BMZ auf der re:publica 18 mit Programmpunkten zum Thema „Tech for Good“ einen Ausblick, wohin die gemeinsame Reise nun im Dezember geht: nach Accra. Ghana hat in den vergangenen Jahrzehnten einen vorbildhaften Demokratisierungsprozess durchlebt. Genau hier wird nun diese Verbindung von Entwicklungszusammenarbeit und Digitalisierung gemeinsam diskutiert. „Wir wollen nicht über, sondern mit Afrika reden. Auf der re:publica Accra treffen sich deswegen Vertreterinnen und Vertreter der digitalen Community aus Westafrika und Deutschland, um miteinander zu diskutieren, sich zu vernetzen und, ganz bewusst: voneinander zu lernen – und zwar in beide Richtungen! Die Digitalisierung macht Entwicklungssprünge möglich, die wir uns vor wenigen Jahren nicht haben vorstellen können. Wir müssen die digitale Kluft zwischen Arm und Reich und zwischen den Kontinenten verringern. Die re:publica nach Afrika zu holen, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung“, so Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller.

Um bei der re:publica Accra Afrikas aufstrebende Tech- und Innovationsszene zu erörtern, können ab sofort bis zum 9. September 2018 Vorträge, Panels, Workshops, Installationen, Ausstellungen, Performances und mehr für das rp-Accra-Programm eingereicht werden. „Von der Verstärkung der Stimme junger Innovatoren zur Überwindung der digitalen Kluft, vom Klischeeabbau bis zur Erkundung der großen digitalen Veränderungen, die den Kontinent erschüttern – werdet Teil unserer afrikanischen Erstausgabe! Diskutiert, debattiert und definiert mit,“ so Andreas Gebhard, Geschäftsführer der re:publica GmbH. Die Beiträge sollen sich dabei an den Kategorien Politik und Gesellschaft, Kunst und Kultur, Wirtschaft und Innovation, Wissenschaft und Bildung sowie Medien und Journalismus orientieren sowie für die Kernthemen der re:publica relevant sein.

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