Die Geiselnahme in Algerien fordert ihre Opfer

Die Geiselnahme in Algerien fordert ihre Opfer

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Die Geiselnahme in der In-Aménas-Gasförderanlage wurde drei Tage später von der algerischen Polizei  beendet. Trotz des Eingreifens der Polizei starben etwa 37 ausländische Geiseln und ein algerischer Arbeiter. Auch auf Seiten der Rebellen gab es Tote: von 32 Extremisten wurden 29 getötet und drei festgenommen.

Aufgrund der Militäruniformen, die die Angreifer trugen, geht man davon aus, dass diese über Insiderwissen verfügten, zumal sie sich auf dem Areal gut auskannten. Geschätzt wird, dass jenes Wissen von einem ehemaligen Fahrer der Fabrik stammt.

Der Grund der Geiselnahme war die Forderung der Rebellen den französischen Militäreinsatz in Mali zu beenden. Ebenso wurde die Freilassung des „blinden Scheichs“ (Umar Abd al-Rahman) und der Wissenschaftlerin Aafia Siddiqui gefordert. Die Pakistanerin sitzt momentan wegen Terrorismus in US-Haft. Ebenso Abd al-Rahman, der wegen seines Mitwirkens bei den Anschlägen auf das World Trade Center von 1993 verhaftet wurde.

Denise Pitner

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