Diese Menschen haben Spuren hinterlassen

Diese Menschen haben Spuren hinterlassen

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Die Zeitschrift „New African“ stellt in ihrer aktuellen Ausgabe die hundert einflussreichsten Persönlichkeiten Afrikas 2014 vor.

Wer konnte das Jahr 2014 am besten für sich nutzen? Das New African Magazine glaubt, es zu wissen und hat die hundert einflussreichsten Afrikaner 2014 gekürt. In die Rangliste erhoben werden Personen aus afrikanischen Staaten, die den größten Einfluss auf die Welt ausgeübt haben – positiv wie negativ. Auf die Liste schafften es Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Religion, Naturwissenschaften, Medien, Kultur und Sport. Dominiert wird die Liste von Südafrika mit 33 und Nigeria mit 27 Einträgen.

Der Fall Kenyatta blieb auch von New African nicht unbemerkt. So schafften es sowohl Uhuru Kenyatta selbst wie auch die Oberstaatsanwältin der Internationalen Strafgerichtshof, Fatou Bensouda, auf die Liste. Dem Staatsoberhaupt Kenias werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen (LoNam berichtete). Wegen ihres Engagements, im Zuge der Entführung der 200 Schulmädchen in Nigeria durch die militante Boko Haram, schaffte es Obiageli Ezekwesili auf die Liste. Sie erreichte durch ihre Kampagne #BringbackOurGirls, dass der Fall große mediale Aufmerksamkeit vor allem in sozialen Netzwerken erhielt. Auch für die kenianische Schauspielerin Lupita Nyong’o war es ein besonderes Jahr. Sie spielte in dem preisgekrönten Hollywoodfilm „12 Years a Slave“ mit und erhielt dafür den Oscar als beste Nebendarstellerin.

Der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu hatte laut New African im Jahr 2014 großen Einfluss auf die Menschen. Obwohl er offiziell in Rente ist, äußerte sich der Kirchenmann kritisch zu Themen wie der gleichgeschlechtlichen Ehe oder dem Konflikt zwischen Israel und Palästina. Ein weiterer Platz in den Top 100 ging an die Menschen Afrikas und insbesondere an die jungen Menschen in Burkina Faso, die ihre Zukunft selbst in die Hand nahmen und es schafften, ihren Präsidenten Blaise Compaoré aus dem Land zu vertreiben.

Die komplette Liste ist unter www.newafricanmagazine.com zu finden.

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