Erdogans Afrika-Tour

Erdogans Afrika-Tour

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Am 06. Januar trat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan seine sechstägige Tour nach Afrika an. Er besucht Gabun, Niger und Senegal. Bei seiner Reise wird er von einer 300-köpfigen Delegation, darunter Geschäftsmänner, Bürokraten und Minister, begleitet. Dass Erdogan Afrika bereits seit einiger Zeit in Visier hat, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Ziel seiner Tour ist es, die Beziehung zu Afrika auszubauen und auch mehrere bilaterale Vereinbarungen in Bezug auf Landwirtschaft, Verkehr, Industrie und Energie mit den drei afrikanischen Ländern zu unterzeichnen.

Die erste Station Erdogans war Gabun. Er und seine Frau Emine Erdogan wurden vom gabunischen Ministerpräsidenten Raymond Ngong Sima empfangen. Gleich nach seiner Ankunft in Gabun nahm er am türkisch-gabunischen Arbeitsforum teil. Er kündigte den Ausbau des Handelsvolumens zwischen den beiden Ländern an. Er machte darauf aufmerksam, dass ein Handelsvolumen von 50 Milliarden US-Dollar für 2015 angestrebt werde. Dafür müssten aber beide Länder arbeiten. Außerdem rief Erdogan zu Investitionen in Gabun auf. Er will die Wirtschafts- und Handelsbeziehung ausbauen. Hochwertiger Ausbau im Bereich des Luftverkehrs, die Eröffnung von neuen Botschaften, Unternehmer-Delegationen, Messen, technische Unterstützung oder auch Stipendien würden zu einem Ausbau der Beziehung beitragen.

Neben dem Treffen mit dem gabunischen Ministerpräsidenten ist Erdogan auch mit dem Staatspräsident Ali Bongo Ondimba zusammengekommen. Ebenso hat er vor dem Parlament Gabuns eine Rede gehalten.

Im Anschluss geht es nach Niamey (Niger) zu einer Zusammenkunft mit Präsident Mahamoudou Issoufou. In Dakar, seiner letzten Station, wird Erdogan vom 09. bis zum 11. Januar Gespräche mit dem senegalesischen Präsidenten Macky Sall und Premierminister Abdoul Mbaye führen.

Gülden Yagan

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