Flugzeugabsturz in Äthiopien

Flugzeugabsturz in Äthiopien

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Ein erneuter Absturz einer Boing Maschine, dieses Mal in Äthiopien, wirft Fragen und Diskussionen zur Verantwortung von Flugzeugherstellern und Fluglinien auf. Die tatsächlichen Ursachen des Absturzes sind jedoch noch unklar.

Flugzeug
(Symbolbild) Foto: Afrika Medien Zentrum/ Ronja Sommerfeld

Am Sonntagmorgen sind bei dem Absturz eines Passagierflugzeuges der Ethiopian Airlines 157 Menschen ums Leben gekommen.

Das Flugzeug ist am Sonntagmorgen von Addis Abeba mit Ziel Nairobi gestartet. Kurz nach Abflug, habe der Pilot einen Notruf abgesetzt und die Freigabe zur Rückkehr erhalten, wenige Minuten später verunglückte die Maschine etwa 50 Kilometer südöstlich der äthiopischen Hauptstadt.

Unter den Toten befinden sich unter anderem 19 Mitglieder von UN-Organisation, die auf dem Weg zu der heute stattfindenden UN-Umweltkonferenz in Nairobi waren.

Die technischen Ursachen des Absturzes sind bis jetzt unklar und werden nun ermittelt. Es handelte sich um eine neue Maschine, die zuletzt am 4. Februar gewartet wurde. Der erfahrene Pilot hatte bereits neun Jahre für die als sicher geltende Fluggesellschaft gearbeitet.

Bei der Maschine vom Typ 737-8 MAX handelte es sich laut Angaben des Herstellers Boeing um denselben Flugzeugtyp wie bei der Lion-Air-Maschine, die im Oktober in Indonesien abgestürzt war. Aus Vorsicht beschlossen einige Airlines, unter anderem Ethiopian Airlines und die karibische Cayman Airways, sämtliche Flugzeuge dieses Typs vorerst aus dem Dienst zu ziehen, bis Sicherheitsrisiken ausgeschlossen werden können.

Was letztendlich für das Versagen verantwortlich war, und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, wird sich erst nach genaueren Untersuchungen zeigen.

Unser Mitgefühl gilt den Familien und Hinterbliebenen derer, die bei dem Absturz ums Leben gekommen sind.

Franziska Kramer