International Fairtrade Conference 2020: „Faire Wirtschafft schafft Zukunft für alle“

International Fairtrade Conference 2020: „Faire Wirtschafft schafft Zukunft für alle“

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Das Gipfeltreffen des fairen Handels findet am 25. März 2020 in Berlin statt. Auch LoNam wird mit dabei sein, denn wer sich für die Wirtwschaft Afrikas interessiert, hat unweigerlich die Bedingungen internationalen Handels im Blick...

Am 25. März startet zum achten Mal die International Fairtrade Conference in Berlin. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto „Next Global Level – Faire Wirtschaft schafft Zukunft für alle“. Auf der Agenda stehen drängende Themen des globalen Handels, wie faire Lieferketten, Gendergerechtigkeit und Kinderrechte sowie Klimaschutz. Auf dem Gipfeltreffen des fairen Handels diskutieren Hersteller, Händler, Start-ups, Klimaschützer und Experten aus dem fairen Handel die Chancen und Herausforderungen eines globalen Wertewandels in der Wirtschaft.

Im Fokus stehen werden Empowerment von Frauen und Produzent*innen. Mary Kinyua (Director Administrations and Human Resources, Oserian Development Company Ltd) wird Einblicke in die Chancen, die sich durch mehr Gendergerechtigkeit eröffnen, geben. Kinyua ist unter anderem Vorsitzende des Fairtrade Africa Vorstands, der 1,1 Millionen Produzenten in Afrika und dem Nahen Osten vertritt.

Faire Lieferketten – freiwillig oder per Gesetz?

Im „Best Practice Talk“ diskutieren Nanda Bergstein (Director Corporate Responsibility bei Tchibo) Frank Braßel (Kampagnenleiter für wirtschaftliche Gerechtigkeit bei Oxfam), Dario Soto (CEO von Fairtrade International) sowie Veronika Ertl (Referentin Entwicklungspolitik der Konrad Adenauer Stiftung), wie Wertschöpfungsketten für alle Beteiligten gerechter gestaltet werden können. Vor dem Hintergrund des Supermarktchecks von Oxfam und den Überlegungen für ein Lieferkettengesetz werden mögliche Sektoransätze und innovative Lösungsideen vorgestellt.

Mehr Gerechtigkeit durch Umgestaltung der Wirtschaft

Keynote-Speaker Daniel Anthes (Diplom-Wirtschaftsgeograph und Berater des Zukunftsinstituts), versteht Zukunft als Gestaltungsraum. Er fordert eine neue Definition von Wirtschaftswachstum für mehr Zukunftsgerechtigkeit in Zeiten sozio-ökologischer Herausforderungen. Leidenschaftlich setzt Anthes seine ganze Energie dafür ein, mehr Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen.

Faire Produktwelten auf dem Markt der Möglichkeiten

Auf dem Markt der Möglichkeiten als begleitende Ausstellung finden Konferenzteilnehmende eine Auswahl der Fairtrade-zertifizierten Produktpalette: Aussteller sind die Einzelhandelsunternehmen Aldi Nord und Süd, sowie Lidl und REWE mit ihren fairen Produktlinien; außerdem Fairtrade-Honig Hersteller Breitsamer & Ulrich sowie Schokoladenhersteller Tony‘s Chocolonely. Die Kaffeebar ist ausgestattet mit fair gehandeltem Puro Kaffee von der Miko Kaffee GmbH.

Weitere Informationen zur IFC und den Fairtrade Awards sind auf http://www.fairtrade-deutschland.de/ifc-awards abrufbar.

Hintergrund: Der Verein TransFair e.V. wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern zu unterstützen. Als unabhängige Organisation handelt TransFair e.V. nicht selbst mit Waren, sondern setzt sich dafür ein, den Handel mit fair gehandelten Produkten und Rohstoffen zu fördern und mehr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu erreichen.

TransFair gehört zum internationalen Verbund Fairtrade International e.V., in dem Fairtrade-Organisationen aus 25 Ländern und die drei kontinentalen Produzentennetzwerke zusammengeschlossen sind. Fairtrade International entwickelt die international gültigen Fairtrade-Standards.