Ken Bugul auf Lesereise!

Ken Bugul auf Lesereise!

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"Riwan oder der Sandweg" von Ken Bugul auf in deutscher Sprache erschienen. Jetzt kommt sie vom 14. bis 27. November 2016 auf Lesereise nach Deutschland.

Die Nacht des Baobab erschien bereits. Nun folgt "Riwan oder der Sandweg" in deutscher Sprache. Foto: Afrika Medien Zentrum

Ken Buguls „Riwan oder der Sandweg“, einer der ganz großen Klassiker der weiblichen frankophonen Literatur, ist soeben in deutscher Übersetzung aus dem Französischem von Jutta Himmelreich erschienen. Das Taschenbuch mit 192 Seiten, Leinen-Einband mit einfarbigem Siebdruck ist ab sofort im Shop von AfricAvenir erhältlich (14,90 Euro zzgl. Porto).

Anlässlich dessen kommt Ken Bugul zwischen dem 14.-27. November 2016 auch nach Deutschland und liest:

14.11., 19.30 Uhr Lesung im WWU, Hörsaal JO 1, Johannisstraße 4, 48143 Münster
15.11., 12 Uhr Lesung & Diskussion im Romanischen Seminar der Universität Münster
16.11., 19 Uhr Lesung in der Buchhandlung Backhaus, Jakobstraße 13, 52064 Aachen
17.11., 19 Uhr Lesung im Allerweltshaus Köln, Körnerstr. 77-79, 50733 Köln
18.11., 20 Uhr Lesung in der Lutherische Pfarrkirche Gebäude „Kerner“, Lutherischer Kirchhof 1, 35037 Marburg
23.11., 19.30 Uhr Lesung und Filmvorführung, Kommunales Kino Freiburg, Urachstr.40, 79102 Freiburg
26.11., 19 Uhr Lesung (Frz.) in der Französischen Buchhandlung ZADIG, Linienstr. 141, 10115 Berlin-Mitte
27.11., 18 Uhr Lesung im Haus für Poesie/ehem. Literaturwerkstatt Berlin, Literaturbrücke Berlin e.V., Knaackstr. 97 (Kulturbrauerei), 10435 Berlin

In ihrem Meisterwerk „Riwan oder der Sandweg“, das von einer afrikanischen Kommission zu einem der 100 wichtigsten afrikanischen Bücher des 20. Jahrhunderts gewählt und mit dem wichtigsten afrikanischen Literaturpreis (Grand Prix Littéraire de l’Afrique Noire) ausgezeichnet wurde, erzählt Ken Bugul in einem erschütternden – aus der Quelle eines authentischen Erlebens geschöpften und poetischen Berichts – von der verzweifelten Suche der autofiktionalen Hauptfigur nach einer wiederhergestellten, geschlichteten und mit sich selbst versöhnten Identität. Sie reflektiert dabei in ungewöhnlich offener und hellsichtiger Weise über den Feminismus. Viele Vorurteile und aus Europa übernommene Ansichten über die Lebensbedingungen afrikanischer Frauen werden umgestürzt und gnadenlos auseinandergenommen oder seziert. In Riwan findet ein mutiges Nachdenken über afrikanische Traditionen, Polygamie, Monogamie, Entfremdung, Verführung, Leben und Tod statt.

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