Libyen-Konferenz in Berlin

Libyen-Konferenz in Berlin

0 275

Eine Konferenz in Berlin brachte Beteiligte aller Seiten zusammen, um endlich gemeinschaftlich ein Vorgehen zur Lösung des Konflikts in Libyen zu erarbeiten.

Foto: © Emmanuel K. Agbelessessy, www.mediakad.com

Zur Berliner Libyen-Konferenz sind auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel die Regierungen von Algerien, Ägypten, China, Deutschland, Frankreich, Italien, der Republik Kongo, Russland, der Türkei, der Vereinigten Arabischen Emirate, des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten von Amerika sowie Hohe Vertreter der Vereinten Nationen, der Afrikanischen Union, der Europäischen Union und der Liga der Arabischen Staaten zusammengekommen. Laut den offiziell veröffentlichten Schlussforderungen, seien sich die Beteiligten einig, dass „Nur ein politischer Prozess unter libyscher Führung und in libyscher Eigenverantwortung […] den Konflikt beenden und dauerhaften Frieden herbeiführen“ könne.

Des Weiteren lautet es darin: „Wir begrüßen die spürbare Reduzierung der Gewalt seit dem 12. Januar und die am 13. Januar in Moskau geführten Verhandlungen sowie alle weiteren internationalen Initiativen, die darauf abzielten, den Weg zu einem Waffenstillstandsabkommen zu ebnen. Wir rufen alle beteiligten Parteien auf, ihre Anstrengungen für eine nachhaltige Einstellung der Feindseligkeiten, Deeskalation und einen dauerhaften Waffenstillstand zu verstärken.“ Sehr deutlich wird im Weiteren die grundsätzliche „Einstellung aller militärischen Bewegungen seitens oder in direkter Unterstützung der Konfliktparteien im und über dem gesamten Hoheitsgebiet Libyens ab dem Beginn des Waffenstillstandsprozesses“ gefordert sowie ein Einsetzen vertrauensbildender Maßnahmen wie den Austausch von Gefangenen und sterblichen Überresten.

Zur Überwachung und Unterstützung dieser Prozesse wird vor allem gewünscht, dass die Vereinten Nationen eine zentrale Rolle übernehmen.

Eine Redakteurin und ein Fotograf waren für LoNam selbst bei der Konferenz dabei und werden in der nächsten Ausgabe ausführlich beríchten. Erfahren Sie also in Kürze mehr!