Man sollte zuerst Künstler und danach Afrikaner oder Chinese sein

Man sollte zuerst Künstler und danach Afrikaner oder Chinese sein

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Vom 23. Juni bis 14. Juli zeigt AfricAvenir in Berlin die Ausstellung „Für eine bessere Welt“, in der sich  afrikanische KünstlerInnen mit dem Weltsozialforum 2011 Dakar auseinandersetzen. Die Nachwuchskünstler kommen aus verschiedenen Kunsthochschulen in Dakar und haben unter der Leitung von Dr. Youma Fall, Kuratorin der Dak'Art- Biennale für zeitgenössische afrikanische Kunst, an dieser Ausstellung gearbeitet. Hervé Tcheumeleu und Lydia Manock Bayap sprachen mit Frau Dr. Youma Fall über dieses Kunstprojekt und Kunst im Allgemeinen. 

Frau Dr. Fall empfängt uns in einem Raum der Ausstellung, der mit Bastmatten ausgelegt ist und setzt sich auf den Boden. So fühlt sie sich am wohlsten. Sie ist etwas müde und erschöpft und spricht daher sehr leise. Wir setzen uns zu ihr und beginnen das Interview.   

 

Frau Dr. Youma Fall, Sie sind nicht das erste Mal in Berlin, wie gefällt es Ihnen hier?

 

Ich finde Berlin toll wegen der Dynamik der Entwicklung der afrikanischen Kulturen hier. Außerdem freue ich mich immer wieder auf AfricAvenir. Jedes Mal, wenn sie mich fragen herzukommen und etwas Neues beizutragen, mache ich das mit großer Freude. Für mich ist AfricAvenir eine Art Fortführung  der Arbeit, die wir in Afrika gemacht haben, das heißt die Arbeit, die daraus besteht, Afrika zu zeigen, wie es ist, wie wir es sehen und wie wir gerne hätten, dass es global gesehen wird. 

 

Mehr in der Printausgabe…

 

Begleitprogramm zur Ausstellung:

 

30.6.11 19 Uhr

Ein anderes Afrika ist möglich. Alternativen anegsichts der neoliberalen Globalisierung auf dem Prüfstand

Dialogforum mit Dr. Boniface Mabanza. Anschließend Live-Übertragung der Frauen-WM: Deutschland-Nigeria.

Galerie Listros, Kurfürstenstr. 33, Berlin, U Kurfürstenstraße

 

2.7.11 10-17 Uhr

Soziale Bewegungen in Afrika

Workshop mit Lawrence Oduro-Sarpong und Nicolai Röschert zu zentralen Themen der Ausstellung unter Einbindung von Elementen des interkulturellen Trainings und politischer Bildungsarbeit. Anmeldung erforderlich bei Philipp Hammer unter p.hammer@africavenir.org oder 030-26934764, 10€ Teilnahmegebühr

Galerie Listros, Kurfürstenstr. 33, Berlin, U Kurfürstenstraße

 

3.7.11 16.30 Uhr

Faat Kiné

Senegal 2001, Ousmane Sembène

Film aus der Trilogie „Heldentum im Alltag“. Sembène erzählt eine mutige und humorvolle Geschichte über die Frauenemanzipation im Senegal. 

Anschließendes Publikumsgespräch mit Marianne Ballé. 

Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Str. 40/41, Berlin, S Hackescher Markt/ U Rosenthaler Platz

 

7.7.11 19 Uhr

The Power of Poetry. Kunst und sozialer Wandel

Ein Abend mit dem simbabwischen Dichter Chirikure Chirikure, auf Englisch.

Galerie Listros, Kurfürstenstr. 33, Berlin, U Kurfürstenstraße

 

9.7.11 10-17 Uhr

Soziale Bewegungen in Afrika

Workshop wie 2.7.11

 

14.7.11 19 Uhr

Finissage und Abschlussveranstaltung

Galerie Listros, Kurfürstenstr. 33, Berlin, U Kurfürstenstraße

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