Online-Gespräch über die Situation in Camp Moria

Online-Gespräch über die Situation in Camp Moria

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Mit einer neu konzipierten Reihe von Online-Gesprächen namens "Lockdown Conversations" umgeht das IZ Heidelberg die Beschränkung von Veranstaltungen. Die Reihe startet morgen Abend mit einem Blick auf die Lage in Geflüchteten-Camps.

Wie sieht es mometan in Flüchtlingscamps aus? Hier ein improvisiertes Lager an der Küste nahe Chios. (c) Mstyslav Chernov, CC BY-SA 4.0

Das Interkulturelle Zentrum Heidelberg musste wie so viele in diesem Jahr für seine geplanten Veranstaltungen umdisponieren und hat deshalb nun ein neues, digitales Programm erarbeitet. Mit dem Vorsatz, „renommierte und fachkundige Personen des öffentlichen Lebens aus Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur direkt in Ihr Wohnzimmer“ zu bringen, startet die neue Veranstaltungsreihe „Lockdown Conversations“ mit einem Online-Gespräch über die aktuelle Situation von Geflüchteten und die internationale Kampagne „Leave no one behind“.

Besonders das Camp Moria steht immer wieder im Zentrum des Interesses. Wie wird dort mit der Pandemie-Gefahr umgegangen? Diese und andere Fragen sollen morgen Thema sein. Foto: (c) OSCE Parliament Assembly, CC BY-SA 2.0
Besonders das Camp Moria steht immer wieder im Zentrum des Interesses. Wie wird dort mit der Pandemie-Gefahr umgegangen? Diese und andere Fragen sollen morgen Thema sein. Foto: (c) OSCE Parliament Assembly, CC BY-SA 2.0

Die für das erste Gespräch eingeladene fachkundige Person ist Erik Marquardt, MEP, der vor allem die Lage im Camp Moria aus erster Hand beschreiben kann, da er seit mehreren Wochen auf Lesbos vor Ort ist. Die Veranstaltung startet morgen, am 29. April 2020, ab 21 Uhr und kann auf dem Twitter– oder Youtubekanal  des IZ Heidelberg verfolgt werden.

„Mit den Lockdown Conversations möchten wir in diesen Zeiten ein digitales Gesprächsforum sein und Menschen online zum Debattieren zusammenbringen.“ Sind Sie dabei?

Julia Bittermann