Wie viele Studien über Gesundheitsversorgung braucht es noch?

Wie viele Studien über Gesundheitsversorgung braucht es noch?

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Bis 2035 sollen bis zu 10 Millionen Sterbefälle in den sogenannten Entwicklungsländern verhindert werden können.

Durch gezielten Ausbau der Gesundheitsversorgung und eine flächendeckende Verbreitung von Impfstoffen, Medikamenten und Präventionsmaßnahmen könnten Krankheiten wie Tuberkulose, Aids und Malaria in Zukunft viel seltener Todesopfer fordern. Der neue Innovationsreport Gesundheit Gates Foundation hat außerdem errechnet, dass zur Umsetzung des Zieles gerade einmal 20 bis 24 US-Dollar pro Kopf nötig wären und dabei den 9 bis 20-fachen Gewinn herausholen.

Doch welche neuen Erkenntnisse bringt diese erneute Studie? Dass Gesundheitsversorgung für jeden Menschen möglich sein muss, ist keine wirklich neue Erkenntnis. Auch dass eine Verbreitung von Impfungen und Medikamenten die gesundheitliche Verfassung verbessert ist keine revolutionäre Einsicht. Ein wenig wirkt das Ganze wie eine weitere Beruhigung der westlichen Öffentlichkeit. Da darf ein Datum natürlich nicht fehlen: diesmal ist eine Reduzierung der Sterblichkeit eben bis 2035 möglich, doch das unterscheidet sich von Studie zu Studie. Selbstverständlich sind Erkenntnisse zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung wichtig, doch Studien mit Nullaussagen, wem dienen sie wirklich?

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