Dalai Lamas Besuch untersagt

Dalai Lamas Besuch untersagt

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Der Dalai Lama, Tibets spirituelle Führungskraft soll bei der Friedenskonferenz in Südafrika nicht dabei sein. Themen werden dort zum Beispiel Fußballweltmeisterschaften als Völkerverständigung sein, die Rassendiskriminierung verhindern können. Durch Dalai Lamas Kampf gegen die chinesische Gewalt 1989, wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen, was im Grunde genommen für eine Beteiligung an der Konferenz spricht. Auch während Nelson Mandelas Regierungszeit war ein Besuch vom tibetischen Oberhaupt immer gern gesehen.

Die Aussage der jetzigen Regierung lässt jedoch etwas anderes verkünden. „ Es ist nicht der richtige Zeitpunkt für einen solchen Besuch“, so Kgalema Motlanthe, Sprecher des Präsidenten, der mit seiner Aussage auf die Beziehungen zu China verweist. Schon am Sonntag gab es in China Ausschreitungen, die sich Tibeter und chinesische Sicherheitskräfte lieferten. Dabei wurden 100 tibetische Mönche in Gefangenschaft genommen. Am 10 März 2010 kam es bereits zu einem friedlichen Aufmarsch in Tibet, der in brutalen Kämpfen an der chinesischen Grenze ausartete. Die Toten werden bis heute noch von der chinesischen Regierung verschwiegen.

Nun heißt es, dass die Abweisung des Dalai Lamas auf die guten Beziehungen zu China zurückzuführen sind, welche unter dem Besuch extrem Leiden würden.

 

F.N. 30.09.2011

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