Die Kamelmilch:

Die Kamelmilch:

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Der Klimawandel macht auch vor Afrika nicht Halt und gerade Ostafrika hat es schwer. Das Horn von Afrika kennt die jährliche Erscheinung der trockenen Periode, und die damit verbundene Milchknappheit. Die Kamelmilch präsentiert sich also als gute Alternative zur Kuhmilch.

Laut der UN-Ernährung- und Landswirtschaftsorganisation (FAO) enthält Kamelmilch mehr Vitamine und ist zudem fettärmer: "die Kamelmilch ist salziger als Kuhmilch, drei Mal reicher an Vitamin C und bekannt durch sein Eisenreichtum, sowie seine Fettaufnahmefähigkeit und seine Vitamin B Reichhaltigkeit“.

Die wachsende Popularität der Kamelmich hält sich nicht nur wegen seiner Ernährungsqualität, sondern auch weil die Kamele trotz schlechten Wetters Milch produzieren können. Die Kamelmilch, die eigentlich vom „Couchiten“ Stamm (Somali, Oromo und Borana) verwendet wird, breitet sich nun auch in ganz Kenia aus. Die südafrikanische Zeitung Mail&Guardian zitiert den kenianischen Wirtschaftsbeamten Daniel Muggi wie folgt: „Die Umstände zwingen die Leute ihre Gewohnheiten zu ändern, und Nicht-Couchite Gemeinschaften berücksichtigen Kamele wegen ihrer Erfahrungen mit der Trockenheit und der Hungersnot“.
 

F. A., 30.06.11

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