John Kerry fordert die Beendigung der Gewalt im Süsudan

John Kerry fordert die Beendigung der Gewalt im Süsudan

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Am Donnerstag, den 1. Mai 2014, brach der US-Außenminister John Kerry zu einer Afrikareise auf. Zuvor führte er Gespräche mit seinen Amtskollegen aus Äthiopien, Kenia und Uganda. John Kerry fordert die Beendigung der Gewalt im Südsudan. Die Afrikanische Union (AU), die ihren Sitz in Addis Abeba hat, befasst sich schon seit Längerem mit dieser Problematik. Eine Vermittlung zwischen den Vertreter_innen des Präsidenten Salva Kiir und seinem Rivalen, dem ehemaligen Stellvertreter Rieck Machar, blieb bislang erfolglos. Aufgrund dessen ist eine Lösung des Konflikts aussichtslos. Ebenso intensivieren die zwei Volksgruppen Nuer und Dinka den Kampf. Denn die Politiker gehören diesen zwei verschiedenen Ethnien an. Kerry vertritt die Meinung, dass der Konflikt im Südsudan eine reine persönliche Reiberei zwischen Salva Kiir und Rieck Machar sei. Die United Nations Organisation (UNO) befürchtet für das Land einen ähnlichen Völkermord wie in Ruanda im Jahr 1994. Eine drohende Hungersnot trägt zusätzlich zur Zuspitzung der Lage bei.

Caroline Asabere

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