Kampfschwimmer an der Küste Somalias

Kampfschwimmer an der Küste Somalias

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Die Kampftaucher sollen per Hubschrauber und Schlauchboot in die Nähe der Schiffe gebracht werden und dann die Motoren dieser lahmlegen. Laut „Bild am Sonntag“ werden die Taucher mit sogenannten „Unterwasser-Scootern“ ausgestattet, die ihnen ein schnelleres Vorankommen ermöglichen sollen. Diese beziehen sie vom Einsatzgruppenversorger „Berlin“, der im Rahmen der EU-Anti-Piratenkomission Atalanta vor der Küste Somalias im Einsatz ist.

Seit Mitte Februar ist das größte Schiff der deutschen Marine „Berlin“ vor Ort . Es hat hier keine Versorgungsfunktion, sondern wird als Kampfschiff eingesetzt. Als die „Berlin“ zum Einsatz aufbrach, hatte sie bereits ein Marineeinsatzrettungszentrum an Bord, welches den Standard eines Kreiskrankenhauses erfüllt.

Deutschland ist seit 2008 an dieser Mission beteiligt. Zuletzt wurde dieses Mandat im Dezember letzten Jahres verlängert.

Am Horn Afrikas gab es bisher 26 Überfälle. Das sind 40 Prozent der weltweit gezählten Piratenüberfälle. Dabei nahmen die Piraten 64 Geiseln und kaperten vier Schiffe. Mittlerweile haben sie 177 Menschen und zwölf Schiffe in ihrer Gewalt.

 

B.K.

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