Lebensmittelsicherheit: Youssou N’Dour referiert in Düsseldorf

Lebensmittelsicherheit: Youssou N’Dour referiert in Düsseldorf

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Foto: CCO Public Domain, pixabey

Von den weltweit 62 Staaten, die zu den „Low-Income Food-Deficit-Countries“ gezählt werden, sind 39 in Afrika. Häufigstes Problem ist die Mangelernährung oder zu einseitige Ernährung, aber auch Übergewicht unter Erwachsenen als Folge von fett- und zuckerreicher Ernährung nimmt zu. Folge sind Entwicklungsstörungen bei Kindern sowie Diabetes und Herzerkrankungen. Doch auch die Klimaveränderungen der letzten Jahrzehnte tragen zu regionalen Lebensmittelunsicherheiten bei. Dürre oder Überschwemmungen vernichten ganze Ernten. Die Folgen solcher Umweltkatastrophen sind häufig noch Jahre später spürbar.

Die Initiative SAVE FOOD veranstaltet in diesem Sinne am 7. und 8. Mai in Düsseldorf den zweiten internationalen SAVE FOOD Kongress mit Unterstützung starker kultureller Symbolfiguren. Der senegalesische Musiker, Politiker und UN-Botschafter Youssou N’Dour wird den Kongress in diesem Jahr eröffnen. N’Dour setzt sich seit Jahrzehnten für soziale Belange ein und ist insbesondere als Botschafter der Food and Agriculture Organization der UN tätig. Seit 2012 ist er ebenfalls Minister für Kultur und Tourismus in seiner Heimat Senegal.

Des Weiteren hat SAVE FOOD noch weitere namenhafte Referenten gewinnen können, unter anderem die ehemalige Verbraucherministerin Renate Künast. Alle Referenten werden vom Einsatz gegen Nahrungsmittelverluste und -verschwendungen berichten. Der Kongress dient als Plattform für die Vernetzung von Politik, Lebensmittel- und Verpackungsindustrie, Handel, Forschung und Zivilgesellschaft. Diskutiert werden sollen vor allem Strategien und Lösungsansätze. Aber der Kongress ist auch ein Ort des Austauschs zwischen den Beteiligten.

Der erste Kongresstag wird den politischen und zivilgesellschaftlichen Ansätzen gewidmet sein, der zweite Tag den Best Practice Cases aus Industrie und Unternehmen. Es wird Diskussionsrunden geben und eine Filmvorführung des Films „Die Essensretter“ von  Valentin Thurn. Zusätzlich bietet der Kongress ein Forum für die Präsentation von zukunftsorientierten und aktuellen Innovationen zur Reduktion von Nahrungsmittelverlusten.

Das komplette Programm ist online auf der Website von SAVE FOOD einsehbar!

Weltweit wird rund ein Drittel aller für den menschlichen Verzehr produzierten Nahrungsmittel weggeworfen oder geht verloren. Weniger als ein Viertel der aktuell weltweit verlorenen Lebensmittel würde ausreichen, um die Hungernden der Welt zu ernähren. Der 7. und 8. Mai 2014 markiert einen weiteren Schritt, um die Verluste von Nahrungsmitteln wirksam zu minimieren.

 

Foto: CCO Public Domain, pixabay

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