Liebe eines Vaters

Liebe eines Vaters

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Jeremy Heaton aus Amerika hat ein kleines Stück Afrika beansprucht, weil seine Tochter eine Prinzessin sein möchte.

Aus Virginia war er mit seiner Flagge gereist, um das Kingdom of North Sudan zu verkünden, so erzählt der Amerikaner Jeremy Heaton. Das Gebiet Bir Tawel liegt zwischen Ägypten und Sudan, 800 Quadrat-Meilen der trockenen Wüste, und gehört offiziell zu keinem der Länder. Der BBC News-Beat berichtet, dass Heaton offizielle Anfragen an beide Nationen gestellt hat, aber bislang keine Antwort erhielt.

Heaton erklärt, dass seine Tochter Emily mit damals drei Jahren gefragt habe, wann sieeine Prinzessin sein würde. „Als Vater wusste ich, dass sie ihre Frage ernst meinte“, sagte er. „Ich recherchierte Grundstücke, die nicht abgeholt wurden und hatte das Glück, sie zu entdecken.“ Zu ihrem siebten Geburtstag machte er die Reise dorthin, um Emilys Traum erfüllen zu können. Der Vater von drei Kindern erzählt, dass er für seine Kinder ans Ende der Welt gehen würde. Als er am 16. Juni ankam, pflanzte er die Flagge seiner Tochter in den Boden und besteht darauf, dass sein Anspruch legitim ist. Ein territorialer Streit zwischen den beiden Ländern bedeute, dass dieses Land eines der letzten herrenlosen Gebiete auf der Erde sei.

Nun ist Heaton entschlossen, die Afrikanische Union zu erreichen, um Unterstützung zu bekommen. Dazu argumentiert er, dass früher in vielen Ländern, darunter in den Vereinigten Staaten, der einfache Akt der Pflanzung einer Flagge den Anspruch legitimierte. Besonders, sagt er, ist, dass die Nation auf der Liebe für seine Tochter gründet und nicht auf Krieg.

Wenn alle Väter so die Wünsche ihrer Töchter erfüllen würden, dann gäbe es viele Prinzessinnen. Was meinen Sie dazu?

Takeh Ethel-Dreder Asheh

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