Simbabwe – wieder unter ZANU-PF-Alleinregierung im Tagungshaus CJD Bonn

Simbabwe – wieder unter ZANU-PF-Alleinregierung im Tagungshaus CJD Bonn

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Für Simbabwe war das Jahr 2013 schicksalhaft. Zunächst im positiven Sinne, denn im März stimmte die Bevölkerung über eine neue Verfassung ab, die zumindest auf dem Papier mehr Gerechtigkeit und mehr Rechtssicherheit verspricht. Auch wenn sich zu diesem Zeitpunkt bereits abzeichnete, dass die MDC in der Bevölkerung – weil sie ihre Wahlversprechen nicht einlöste und Korruptionsvorwürfe immer lauter wurden – keinen wirklichen Rückhalt mehr haben würde, war der Erdrutschsieg der ZANU-PF im Juli bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen ein Schock sowohl für die Opposition als auch für zivilgesellschaftliche Organisationen insgesamt, von dem sie sich bis heute nicht wieder erholt zu haben scheinen.

Um den aktuellen Stand in Simbabwe darzustellen, haben die Friedrich-Ebert-Stiftung, die KASA und das Zimbabwe Netzwerk zwei renommierte simbabwische Analysten eingeladen. Timothy Kondo und Brian Raftopolous werden untersuchen, welche Stoßrichtungen sich politisch und ökonomisch unter der ZANU-PF Regierung abzeichnen. Beide sind intime Kenner sowohl der ZANU-PF als auch der simbabwischen Zivilgesellschaft und beschäftigen sich seit vielen Jahren intensiv mit den wirtschaftlichen Perspektiven des Landes.

Mehr dazu unter: http://www.zimbabwenetzwerk.de/Kalender/20140404/

 

Anja Okwuazu

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