Wrestling-Kämpfe sollen Einigkeit des Landes fördern

Wrestling-Kämpfe sollen Einigkeit des Landes fördern

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Der Südsudanese organisiert die Wrestling-Kämpfe und sieht in ihnen einen Weg, die gespannten Verhältnisse unter den rund 60 Ethnien im Land aufzulockern. Es erinnere die Gruppen daran, was sie verbinde.

"Um Frieden unter den Ethnien des Südsudans zu ermöglichen, braucht es viel, aber Wrestling ist ein integraler Teil davon", so Ajak. "Es erinnert die Menschen an ihre Gemeinsamkeiten und durch das Wrestling sehen sie, dass sie alle die selben Menschen sind. Aber es wird noch viel mehr brauchen, Dienstleistungsservice, Bildung, Gesundheitsversorgung, die Menschen müssen fühlen, dass sich ihr Leben verändert."

Ajak und seine South Sudan Wrestling Company haben bereits drei Turniere ausgetragen. Die Ergebnisse, so Ajak, seien überwältigend. "Nach dem Kampf kommen beispielsweise die beiden rivalisierenden Gruppen der Dinka und Mundari zusammen und essen gemeinsam."

Die Initiative fördert nicht nur den Frieden, sondern auch die Haushaltskasse. 1000 Sudanesische Pfund (umgerechnet 400 Dollar) verdient ein Wrestler pro Kampf. "Es ist der exakte Preis für eine Kuh in unserem Land", sagt der 27-jährige Peter Biar Ajak. Er ist davon überzeugt, dass Initiativen, die Talente hervor bringen, wichtig sind für ein so junges Land wie den Südsudan.

B.R. 25.08.2011

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