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Ebendiese moderne Malerei Afrikas bleibt dem breiten Publikum in der Regel unbekannt. „Beautiful Colors“ war die perfekte Gelegenheit, mehr über diese vielfältige, bunte Kunst zu lernen. Britta von der Lieth klärte auf über Stil und Strich der fünf Künstler. Deren Werdegänge sind sehr unterschiedlich:   Philippe Gabah kommt aus Ghana, genau wie Nicholas Kowalski und Frank K. Coffie. Aber im Gegensatz zu den anderen ist Gabah Autodidakt. Er inspiriert sich vom alltäglichen Leben in seiner Heimat. Kowalski und Coffie haben Kunstschulen besucht. Coffie ist jung und talentiert, und lässt sich nicht zuletzt von Gabah inspirieren. Kowalskis Stil dagegen wirkt bereits fertig, seine Kunst ist einfach erkennbar. Ismaila Diouf wurde im Senegal geboren. Heute lebt er in der niedersächsischen Gemeinde Göhrde und absolviert dort eine Ausbildung zum Bio-Landwirt. Dass er mit vielen ganz verschiedenen Materialien arbeitet, zeugt von seiner Vielseitigkeit. Nicht selten benutzt er eigens aus dem Senegal mitgebrachte Farbpigmente. In der Ausstellung konnten einige seiner Aquarelle bestaunt werden. Baba Sonko schließlich ist in Gambia aufgewachsen. Sehr früh entschied er sich, Künstler zu werden. An seinem Stil hat er in der gambischen Galerie Karamo Art gefeilt.

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