Ein Nager, der sich wehrt

Ein Nager, der sich wehrt

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Die Mähnenratte (Lophiomys imhausi), eine in Sudan bis Tansania verbreitetes Nagetier, wurde in den Forschungsinstituten näher unter die Lupe genommen. Das 48- Zentimeter lange Geschöpf ist oft in den Wäldern anzutreffen und ähnelt vom Äußeren einem Stachelschwein.

Die ersten Untersuchungen auf ihre Giftigkeit wurden an einem Hund getestet, der beim Angriff auf den Nager tödlich endete. Woher entnimmt die Mähenratte ihr Gift? Ein Rätsel was nicht leicht zu lösen war, nun aber entschlüsselt werden konnte.

Um sich vor Fressfeinden zu schützen kaut das mäuseartige Wesen auf einer Rinde, die von der Pflanze Buschmanns Schöngift (Acokanthera oppositifolia) abstammt. Anschließend trägt sie  die  Kaumasse auf ihre Rückenmähne auf. Bei einer Berührung mit den Stacheln wird das Gift auf das Herz des Feindes übertragen,  was dessen Funktion massiv beeinträchtigt.

Unbekannt ist die Buschmanns Schöngift Pflanze nicht. Jäger, die auf Elefantenjagd gingen, nutzten diese Wirkkraft  um ihre  Beute zum Erliegen zu bringen.

 

F.N 08.08.2011

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