Einigung auf den Vorsitz der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) scheitert

Einigung auf den Vorsitz der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) scheitert

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Unter dem Vorsitz von Sierra Leones Präsidenten Ernest Bai Koroma hatte eine Kommission von fünf Mitgliedsstaaten im Vorfeld Vorschläge zur Zuweisung der maßgeblichen Ressorts an einzelne Mitgliedsstaaten gemacht. Diese Neuverteilung geschieht im Rahmen der 2007 beschlossenen Umstrukturierung der ECOWAS Institutionen.

Nach Gbeho verlief die Versammlung in einer Atmosphäre von Gleichberechtigung, Transparenz und Fairness; Prinzipien über die man sich für den Prozess der Verteilung der Zuständigkeiten geeinigt hatte.

Den Vorschlägen der Vorbereitungskommission folgend wurde der stellvertretende Vorsitz an Liberia übertragen, der Posten für Volkswirtschaft (Macro-economic policy) an Mali, der Posten für Politik, Frieden und Sicherheit an Nigeria, der Sitz für Landwirtschaft, Umwelt und Wasser an Togo, der Sitz für Verwaltung und Finanzen an Sierra Leone, der Sitz für Zoll, Handel, Industrie, Bewegungsfreiheit, Bergbau und Tourismus an Niger, der Sitz für Infrastruktur an Gambia und der Sitz für Bevölkerungsentwicklung und Gender an Senegal.

Im weiteren Verlauf wird es für die personellen Entscheidungen ein Auswahlverfahren geben, bei dem jedes Land, dem einer dieser Bereiche zugesprochen wurde, drei Kandidaten vorstellt, über die dann entschieden wird.

Während mit diesen Ergebnissen das Treffen seinen Zweck erfüllte, konnten die Differenzen bei der Einigung zur Vergabe des Vorsitzes an Burkina Faso oder Benin nicht beglichen werden. Diese Entscheidung wurde bis zum nächsten Gipfeltreffen im Dezember wiederum vertagt.

 

F.M. 03.11.2011

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