Schwulenhass in Kenia

Schwulenhass in Kenia

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Dem abartigen Treiben“, so Sheikh Mohammed Khalifa – Rat der Imame und Prediger in Kenia, müsse durch die Einführung strikter Gesetze ein Ende bereitet werden. Schenke die Regierung dem Gesuch kein Gehör, solle den Geistlichen die Anwendung der Scharia (Islamisches Recht – allumfassend) zugestanden werden. Die Imame riefen derweil zur offenen Diskriminierung der Schwulen auf und forderten die Boykottierung von kenianischen Geschäften und Unternehmen, die unter homosexueller Führung stehen.

Ugandische Gesetzesinitiativen des letzten Jahres sorgten auf internationaler Ebene für Entrüstung. Ob ein solches Gesetz in Kenia zu verabschieden ist, bleibt abzuwarten. Tatsache ist jedoch, dass in vielen afrikanischen Staaten Homosexualität illegal ist und Betroffene mit offener Gewalt rechnen müssen.

 

16.06.2011

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