Vergiftetes Wasser in der Wildnis

Vergiftetes Wasser in der Wildnis

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In Simbabwes Wildschutzgebieten gab es einen großen Skandal. In 5 Reservoirs hatten Wilderer mehrere Wasserlöcher vergiftet. So eine Art von Fangmethode wurde bislang noch nicht genutzt. Dabei hatte man den 9 Leichen Stoßzähne entwendet und diese zum Verkauf bereitgestellt.

Daraufhin entstand im Wildpark eine unvermeidliche Kettenreaktion die dazu führte, dass es bei 9 getöteten Elefanten nicht lange blieb. Weitere Wildtiere die von dem Wasser tranken, starben. Darunter Löwen, Büffel aber auch Aasfresser, die das Gift in sich aufnahmen.

Caroline Washaya Moyo, Leiterin des Wildnis Management verspricht nach Angaben der BBC ein Team, welches für die Untersuchungen erstellt wurde und nach den Gründen der Verseuchung sucht. Zimbabwe versucht in Zukunft die Wilderer zu zügeln, die es hauptsächlich auf Stoßzähne und Hörner abgesehen haben. Betroffen sind dabei zum größten Teil Elefanten und Nashörner. Ein Boom in dem Geschäft legt der Markt in Asien hin. Dort wird das Horn eines Nashorns für medizinische Zwecke verwendet.

Die Länder Südafrika, Simbabwe und Kenia sind bislang am meisten von illegalen Geschäften in der Branche bekannt. Den Beweis lieferten Spürhunde, die eine Ware von 115 Tonnen Stoßzähne in einem Container fanden. Weiterhin bestätigte man einen Elfenbeintransport von Kenia nach Nairobi. Dieser verfügte über 1 Tonne Stoßzähne im Gepäck.

 

F.N.  21.09.2011

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