Wahlen in Sambia

Wahlen in Sambia

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Lange Schlangen vor dem Wahllokal. Einer der bedeutendsten Wahl in Sambia, steht ab heute bevor. Seit den letzten Wahlen 2008, haben sich zusätzlich 1 Millionen mehr Einwohner als Wähler eingetragen. Schon Monate zuvor musste die Polizei, politische Gewalt und symbolische Fahnen unterbinden.

 

Dazu wurde die Stimmung im Laufe der Zeit durch Provokationen erhitzt. Den derzeitigen Präsidenten Rupiah Banda und Michael Sata, betreffen die Auseinandersetzungen besonders stark. Beide lieferten sich ein Wortgefecht, ohne die wahren Probleme anzusprechen. So wird Rupiah Banda vorgeworfen, homosexuelle Rechte zu verteidigen, was in einem Land wie Sambia höchst verpönt wird. Als Gegenreaktion warf Michael Sata seinen Rivalen vor, Sambia an China verkauft zu haben. Immer mehr heimische Produkte werden von chinesischer Ware verdrängt, worauf seine Aussage basiert.

Das größte Problem in Sambia ist trotz allem immer noch die Armut. Mehr als 60 % werden in Sambia als arm bezeichnet. Eine hohe Zahl bei 13 Millionen Einwohnern.

Im Moment liegt die Wahlbeteiligung bei 5, 2 Millionen Menschen. Ein Rekord, der nicht so leicht zu brechen ist. Geöffnet sind die Wahllokale von 6 Uhr Ortszeit bis 18 Uhr. Die frühsten Ergebnisse werden Mittwoch bekanntgegeben.  

 

F.N. 20.09.2011

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